Dirty Deeds

"Wir haben eine bedauerliche Mitteilung zu machen. Die schwere Februar-Influenza unseres Sängers Alex (aka BigBon) schien bereits überwunden und es wurde auch schon geprobt. Leider hat ihn aber gestern eine Stimmbandentzündung heimgesucht, die wohl eine Spätfolge der o.g. Erkrankung ist. Lange Rede - kurzer Sinn: der HNO-Arzt hat die Auftritte am Wochenende untersagt, um bleibende Schäden an der Stimme zu verhindern. Darum müssen wir die Konzerte in Windeck (Kabelmetal) und Dortmund (Musiktheater Piano) leider verschieben. Es ist den Veranstaltern uns glücklicherweise gelungen, dafür kurzfristig Ersatztermine zu finden. Danke an unsere Partner in Dortmund und Windeck für Eure Flexibilität! Die neue Termine sind Fr. 13. April | Windeck, Kabelmetal Sa. 5. Mai | Dortmund, Musiktheater Piano Bereits gekaufte Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit und wer an dem neuen Termin nicht kann, kann sein Ticket an der VVK-Stelle zurückgeben, an welcher er es erstanden hat. Sorry, Ihr könnt Euch denken, wie schwer uns das fällt! Wir hoffen auf Euer Verständnis und wünschen Alex eine schnelle und gute Besserung!"x

Konzertbeginn: 20.30 Uhr

Das offizielle Info der Plattenfirma zur größten Rockband aller Zeiten, AC/DC, weiß folgendes zu berichten: „Am Silvesterabend des Jahreswechsels 1973/74 steht eine vielversprechende Newcomer-Formation auf der Bühne des Chequers Club im australischen Sidney, die in den kommenden Dekaden Musikgeschichte schreiben wird. Im Repertoire der auf den Namen AC/DC getauften, aus schottischen Einwanderern sich rekrutierenden Formation finden sich prägnante Rock’n’Roll-Klassiker von Chuck Berry, Rolling Stones und Beatles sowie einige knackige Eigenkompositionen mit eindeutig zweideutigem Inhalt. Niemand wäre wohl auf die Idee gekommen, dass dieser wilde Haufen an pubertierenden Rüpeln in nicht allzu ferner Zukunft zu den einflussreichsten Ensembles im Hard Rock- und Heavy Metal-Bereich gehören wird. Gegründet wurden AC/DC – übrigens die englische Abkürzung für Alternating Current/Direct Current (Wechselstrom / Gleichstrom), welche im Slang aber auch jemanden bezeichnet, der sowohl Männer als auch Frauen attraktiv findet – 1972 von Rhythmus-Gitarrist Malcolm Young ..“

Seien wir mal ehrlich: Das war der beste Moment unseres Lebens, auch wenn wir ihn nicht unmittelbar miterleben durften. In den Folgejahren machten AC/DC mit der legendären und am 19.2.1980 definitiv viel zu früh verstorbenen Sängerikone Bon Scott sechs Studioscheiben (Europäische Zählung) und lieferten nebenbei mit dem „If You Want Blood You’ve Got It“ Livealbum von 1978 und dem 79er Video „Let There Be Rock“, welches den Livemitschnitt ihres Pariser Konzertes mit anbetungswürdigen Interviewsequenzen mischt, auch noch das Neue und Alte Testament des Drecksrock noch bevor die Band ihr Zehnjähriges feierte. Von „High Voltage“ bis „Highway To Hell“ dauerte es gerade mal fünf Jahre, in denen AC/DC mehr schafften als andere Kapellen sich überhaupt vorstellen können. Und nicht nur das. Sie bauten darauf auf und erreichten mit ihrem neuen Sänger, Ex-Geordie Frontmann Brian Johnson, den Status von stadienfüllenden Rockgötter, die alleine vom mit Bon Scott begonnenen und mit Johnson beendeten „Back In Black“ – Album über 41 Mio Scheiben unters gierige Volk brachten.

Diesem Volk gehören auch die Herren von den Dirty Deeds ’79 an. Sie sind AC/DC-Verrückte reinsten Wassers und genau das ist der Grund dafür, dass sie auch nach über einem Jahrzehnt noch die fulminanten Stampfer ihrer Vorbilder wie „Whole Lotta Rosie“ oder „TNT“ mit Inbrunst und der vielfach gelobten Authentizität spielen. „Die 5 Bonner haben sich zum Ziel gesetzt, wie die Altmeister aufzutreten und covern jegliche AC/DC-Songs, so dass man meint, Angus und Konsorten stehen selbst auf der Bühne.“ urteilt bonnaparte.de. „Der Sound der Vorbilder wurde so originaltreu und mit solch einem Elan rübergebracht, dass einfach jeder aus dem Publikum mitgerissen wurde. Der Laden drohte auseinanderzubrechen…“

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